1.5 Umweltprogramm
Rückblick 2025
Ziel und Maßnahmen | Termin | Erfüllungsgrad |
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Optimierung des Dialogs mit den Stakeholder*innen | 06/2025 | erfüllt |
Erstellung einer Informationsbroschüre „klartext spezial – Zahlen, Daten, Fakten“ | 06/2025 | erfüllt |
Erstellung eines Films „Entwicklung der Abwasserreinigung in Wien“ | 06/2025 | erfüllt |
Erstellung einer Broschüre („klartext spezial – Geschichte“) zum Thema „Entwicklung der Abwasserreinigung in Wien“ | 06/2025 | erfüllt |
Beschreibung: Die Maßnahmen tragen zur Bewusstseinsbildung bei den Wiener*innen für einen sorgfältigen Umgang mit der wertvollen Ressource Wasser/Abwasser und dem Thema Klimaschutz bei. Die Informationsbroschüre dient zur Vertiefung der bei Führungen über das Kläranlagengelände erhaltenen Informationen.
Ziel und Maßnahmen | Termin | Erfüllungsgrad |
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Festlegung einer geeigneten Variante für die Realisierung eines Verfahrens zur Entfernung anthropogener Spurenstoffe | 03/2026 | Fortführung im Umwelt-Programm 2026 |
Erstellung einer Machbarkeitsstudie für eine 4. Reinigungsstufe in der Wiener Kläranlage | 03/2026 | Fortführung im Umwelt-Programm 2026 |
Beschreibung: Eine Detailbeschreibung findet sich im Ausblick 2026.
Ziel und Maßnahmen | Termin | Erfüllungsgrad |
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Verifizierung einer Möglichkeit zur Reduzierung des Schlamm- und Flockenabtriebes zur weiteren Verbesserung der Qualität des Kläranlagenablaufes | 06/2025 | erfüllt |
Weiterer Versuchsbetrieb mit unterschiedlichen BetriebseinsteIIungen mit dem bereits 2024 eingebauten provisorischen Einlaufsystem im NKB 35 | 06/2025 | erfüllt |
Beschreibung: Die Nachklärbecken (NKB) dienen der weitgehenden Abtrennung der Feststoffe vom gereinigten Abwasser. Im NKB 35 wurde ein starres Einlaufprovisorium eingebaut, durch dessen Einsatz eine Reduktion der Schwebstoffgehalte im Kläranlagenablauf erreicht werden sollte. Durch die Reduktion des Schwebstoffgehalts kommt es zu geringeren CSB- und Phosphorkonzentrationen. Der Feststoffanteil konnte dabei um bis zu 20 % reduziert werden. Die damit verbundene geringfügige Reduktion der Ablaufkonzentration für CSB und Phosphor rechtfertigt aber keine Investition in diese Technologie.
Ziel und Maßnahmen | Termin | Erfüllungsgrad |
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Erneuerung des Fuhrparks und Reduzierung des Schadstoffausstoßes durch die Fahrzeuge der ebswien | 09/2025 | erfüllt |
Anschaffung eines elektrisch betriebenen Personentransporters | 09/2025 | erfüllt |
Beschreibung: Mit dem Einsatz eines elektrisch betriebenen Personentransporters und der Außerbetriebnahme eines dieselbetriebenen Fahrzeuges können pro Jahr ca. 1.800 kg CO2eq pro Jahr eingespart werden.
Ziel und Maßnahmen | Termin | Erfüllungsgrad |
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Verifizierung der Möglichkeit zur Eigenstromproduktion mittels Solarfaltdächern am Standort der Wiener Kläranlage | 09/2025 | erfüllt |
Machbarkeitsstudie über den Einsatz von Solarfaltdächern über den Klärbecken zum Zweck der Erhöhung der Eigenstromproduktion | 09/2025 | erfüllt |
Beschreibung: Um die Eigenstromproduktion zu erhöhen, wurde das Potential von Solarfaltdächern über den Klärbecken untersucht. Dieses Projekt unterstützt das Ziel der Stadt, Wien bis 2040 klimaneutral zu machen.
Ziel und Maßnahmen | Termin | Erfüllungsgrad |
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Errichtung einer energiesparenden und zukunftsorientierten Außenbeleuchtung | 12/2025 | erfüllt |
Umrüstung der bestehenden Außenbeleuchtung auf eine moderne, energiesparende und lichttechnisch optimierte LED-Beleuchtung | 12/2025 | erfüllt |
Beschreibung: Durch die Umrüstung der bestehenden Außenbeleuchtung mit Natriumdampflampen auf eine moderne, effizientere LED-Beleuchtung kommt es zu Energieeinsparungen. Zudem reduziert die gezielte Lichtlenkung der LED-Beleuchtung Lichtverschmutzungen und vermeidet schadstoffbelasteten Abfall durch quecksilberhältige Leuchtmittel.
Ausblick 2026
Ziel und Maßnahmen | Termin |
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Festlegung einer geeigneten Variante für die Realisierung eines Verfahrens zur Entfernung anthropogener Spurenstoffe | 03/2026 |
Erstellung einer Machbarkeitsstudie für eine 4. Reinigungsstufe in der Wiener Kläranlage | 03/2026 |
Beschreibung: Medikamente, Hormone, Inhaltsstoffe von Kosmetika oder Nahrungsmittelzusatzstoffe – zusammengefasst als „anthropogene Spurenstoffe“ – können derzeit in den biologischen Reinigungsstufen von Kläranlagen entweder nur teilweise, manche Substanzen sogar gar nicht abgebaut werden. Aufbauend auf bereits durchgeführten umfangreichen verfahrenstechnischen Versuchen wurde eine Machbarkeitsstudie für die sogenannte „4. Reinigungsstufe“ in der Wiener Kläranlage erstellt, wobei verschiedene Varianten untersucht wurden. Neben einer weiteren Optimierung der Verfahrenstechnik standen dabei insbesondere ökologische, ökonomische und energetische Aspekte im Zentrum der vertieften Analyse. Ziel war ein optimiertes, umsetzungsreifes Projekt zu entwickeln, das auf die Erfordernisse der Großstadt Wien abgestimmt ist.
Ziel und Maßnahmen | Termin |
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Optimierung der Phosphorelimination durch die Implementierung einer lastabhängigen Regelung | 12/2026 |
Implementierung eines RTC-Regelmoduls für die Fällmitteldosierung der biologischen Reinigungsstufen | 06/2026 |
Überprüfung und Erstellung einer Auswertung für den halbjährlichen Betrieb der Regelung (2. Halbjahr 2026) | 12/2026 |
Beschreibung: Die chemischen Phosphorfällung wird durch eine Echtzeitregelung (RTC – Real Time Control) automatisiert, sodass die Fällmitteldosierung kontinuierlich an die aktuelle Phosphorbelastung angepasst ist. Dadurch reagiert das System dynamisch auf Frachtschwankungen im Zulauf, gewährleistet eine bedarfsgerechte und präzise Dosierung, reduziert den Fällmittelverbrauch und vermeidet Dosierungsabweichungen. Gleichzeitig unterstützt die RTC-Regelung auch zukünftig die zuverlässige Einhaltung der Ablaufgrenzwerte für Phosphor gemäß der Kommunalabwasserrahmenrichtlinie (KARL). Auf diese Weise trägt die Maßnahme zu einem wirtschaftlichen, prozesssicheren und auch ressourcenschonenden Betrieb der Kläranlage bei.
Ziel und Maßnahmen | Termin |
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Erhöhung des Anteils an erneuerbaren Energieträgern | 12/2027 |
Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf geeigneten Dachflächen der Wiener Kläranlage | 12/2027 |
Errichtung eines Solarfaltdaches über der Vorklärung West 2 | 12/2027 |
Beschreibung: Um die Wiener Sonnenstrom-Offensive, einen maßgeblichen Baustein des städtischen Klimafahrplans zur Klimaneutralität bis 2040, zu unterstützen, stellt die ebswien am Standort Kläranlage Dachflächen für die Errichtung von PV-Anlagen zur Verfügung.
Darüber hinaus soll ein Solarfaltdach über der Vorklärung West 2 errichtet werden. Dadurch erhöht die Wiener Kläranlage den Anteil des Sonnenstroms in ihrem Energiemix und gewinnt wertvolle Betriebserfahrungen mit dieser innovativen Technologie.
Ziel und Maßnahmen | Termin |
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Errichtung einer klimaneutralen Wärmeversorgung am Standort Tierservice | 12/2028 |
Errichtung der Infrastruktur zur Wärmeversorgung des Standortes Tierservice mit unternehmensintern erzeugter erneuerbarer Wärmeenergie | 06/2027 |
Beschreibung: Die Wärmeversorgung am Standort Tierservice soll zukünftig ohne fossile Energieträger auskommen und mit unternehmensintern erzeugter, erneuerbarer Wärmeenergie sichergestellt werden. Dazu wird der Standort Tierservice an das bestehende Warmwassernetz (Heizungsnetz) des Standorts Kläranlage, welches von der Motorabwärme der BHKWs gespeist wird, angeschlossen. Durch den Umstieg auf erneuerbare Energieträger für die Wärmeversorgung am Standort Tierservice können jährlich rund 59.000 kg CO2eq eingespart werden.